Abstract von Gabi ReinmannDiese Session wird in deutscher Sprache gehalten. Falls Sprachprobleme bestehen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail. Wir werden eine Lösung finden!
In meinem Beitrag möchte ich ein paar Thesen formulieren und begründen, die sich um die wechselseitige Verflechtung von Kompetenz, Qualität und Assessment drehen. Dabei komme ich nicht umhin, diese „Dreiecksbeziehung“ zunächst generell und erst in einem zweiten Schritt mit Blick auf das technologiestützte Lernen zu führen. Ein Hauptproblem sehe ich darin, dass wir mit der aktuellen Kompetenzorientierung, dem gemeinsamen Ruf nach Qualitätsverbesserung und der sich langsam entwickelnden Asssessmentfrage der Illusion verfallen, ein vergleichbares Verständnis dieser Konstrukte in Politik, Wissenschaft und Praxis zu haben und damit vergleichbare Ziele anzustreben. Besonders auffällig ist das bei der Kompetenzorientierung, die je nach Blickwinkel (politisch, praktisch, wissenschaftlich) sehr unterschiedliche Implikationen hat. Da der Versuch, die Qualität der Hochschullehre zu verbessern, untrennbar mit dem Kompetenzgedanken verbunden ist, zieht sich die Multiperspektivität beim Kompetenzkonstrukt auch in die Qualitätsdebatte hinein und verschleiert dabei nicht nur verschiedene Intentionen, sondern führt sogar zu widersprüchlichen Anforderungen, die in der Praxis gravierende Folgen haben – unter anderem für das Assessment.
Beim technologiegestützten Lernen stellt sich die Situation zunächst nicht viel anders dar als bei anderen Lernprozessen. Das Besondere beim technologiestützten Lernen lässt sich kurz wie folgt zusammenfassen:
![]() |
Dr. Andreas Kaminski
TU Darmstadt, FB 03
Alexanderstraße 6, 64283 Darmstadt
Phone: +49 (0) 61 51 / 16-33 77
Fax: +49 (0) 61 51 / 16-68 44
gk-konferenz∂gkel.tu-darmstadt.de