Die Session "Disruptive or Seamless" wird in deutscher Sprache gehalten. Falls Sprach-probleme bestehen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an die untenstehende Adresse. Wir werden eine Lösung finden!
Ein allgemeines Ziel von User Interaction Design ist, die Mensch-Computer-Interaktion so nahtlos wie möglich zu gestalten. Geeignete und angepasste Dienste sowie eine explizite Führung durch den Arbeitsprozess können die Belastung für die Anwender erheblich reduzieren. Dadurch wird es Anwendern ermöglicht, den Fokus auf relevante Aktivitäten zu legen. Für die Mensch-Maschine-Interaktion in Lehr-Lernszenarien hingegen kann auch das Gegenteil der Fall sein. Beispiele aus unterschiedlichen Forschungsfeldern zeigen, dass spezifische Brüche und die „Zerlegung“ des Workflows durchaus als Stützen (sog. „Scaffolds“) für Lernprozesse angesehen werden können.
Der Grat zwischen positiven und negativen Effekten von „unterbrechenden“ Scaffolds auf Lernprozesse ist jedoch schmal. Lernende können auf Brüche genervt und überfordert reagieren, was zur Verschlechterung von Lernprozessen führt. Darüber hinaus hängt der Erfolg von Scaffolds weitgehend von Kontextfaktoren ab, wie zum Beispiel vom Expertisenstatus der Lernenden oder Aspekte der Lernaufgaben. Wir laden Forscher der Informatik, Pädagogik, Psychologie oder verwandten Disziplinen ein, die im User Interaction Design im E-Learning forschen.
Die Ergebnisse der Session sollen publiziert werden. Die geplante Publikation beinhaltet ein Überblicks-/ Einführungspaper, Papers der Keynote Speaker, Positions-Papers welche von Konferenzteilnehmern beigetragen werden, und evtl. gemeinsame Papers der Teilnehmer mit Resultaten aus den Sessions.
E-Mail: gk-session3(at)gkel.tu-darmstadt.de
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Dr. Andreas Kaminski
TU Darmstadt, FB 03
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